Erholung suchen bei einem Spaziergang an der Saline

Sonntag, 1. Januar 2012

Freude durch Gestalten




Eingestellt von Renate Conrad um 04:59 Keine Kommentare:
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Labels: 2012, Erfüllung, Frosch, Glücksbringer, Jahr, Jahr 2012, Klavier, Marienkäfer, Träume, Wünsche
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10.09.2009 Gedanken nach dem Lesen des Romans "Vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn",

der aus der Zeit berichtet, als die Menschen den Frieden bekamen, den Aufbau unseres Landes voran trieben und das Miteinander selbstverständlich war - inspiriert durch die in diesem politischen Familienroman geschilderten Vorkommnisse, die erschreckenden Nachrichten aus Afghanistan hörte und wie unsere Politiker damit umgehen.

Ins unreine geschrieben,

das Volk an sich ist überflüssig. Es wird gebraucht um zu wählen, zu konsumieren und Kinder zu gebären, die man als Soldat in den Krieg ziehen lassen kann, um das Ansehen der Oberen zu verbessern.

Nicht gern gesehen wird ein Volk mit eigener Meinung, deshalb wird es vor den Fernseher gesetzt und über Bildung geredet, aber nichts getan, und das seit 1982.

Nach Gründung der BRD verkündete Adenauer, Nie wieder wird ein deutscher Soldat feindlichen Boden betreten. Die Bundeswehr hat er schnell mit Unterstützung der westlichen Alliierten aufgebaut, als Bollwerk gegen den Kommunismus.

Dank Merkel betreten unsere Soldaten auch wieder feindlichen Boden, während sie im Trockenen sitzt, umgeben von Schneider, Frisör und Kosmetiker.

Wen kümmert das hungernde ausgeblutete somalische Volk. Wenn aber westliche Luxusjachten, Traumschiffe auf Traumreisen, Ölfrachter der Saudis in Gefahr sind, dann werden weder Mühe noch Kosten gescheut, und unsere Soldaten müssen mit ihrem Einsatz das Missmanagement aller kapitalistischen Staaten „gerade biegen“.

Schien der Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan zu Beginn sinnvoll, so ist das, seit Merkel auf Bushs Anweisung Aufklärungsflieger über das Land kreisen lässt hinfällig.

Wurde das Volk dazu gefragt?

In Staatsbürgerkunde, erste Stunde, lernte ich einst, das Volk ist der Staat. Da haben unsere heutigen Machthaber sicher den Unterricht geschwänzt.

Bedenklich, wenn so viele um Frieden und Gerechtigkeit bemühte populäre Persönlichkeiten wie Rabin, Nasser, JFK, Martin Luther King, John Lennon, Herhaus umgebracht werden. Wo kommen die Verrückten, die das Gute nicht wollen, bereit sind zur Waffe zu greifen, immer zu (un)passender) Zeit her.

Mit Nasser und auch mit Rabin wären die Palästinenser und Israelis mit Sicherheit ein gutes Stück weiter. Aber wer war daran interessiert?

Da werden immer wieder Konferenzen einberufen und beschlossen, diese oder jene Tretmine nicht mehr zu nutzen. Warum verbieten die westlichen Staaten nicht grundsätzlich die Produktion aller Tretminen. Beim Hanfanbau funktioniert das doch auch. Aber

Keine Tretminenproduktion = Verlust von Arbeitsplätzen

Steuerausfall

Keine westlichen Experten werden gebraucht, nach der Befriedung die Tretminen zu entschärfen = siehe oben

Keine Prothesenherstellung= siehe oben

Keine Medizinische Versorgung, Medikamente etc = siehe oben

Es werden keine Menschen gebraucht, die bereit sind in die Krisengebiete zu gehen um zu helfen. Das heißt sie würden im Land bleiben, hier sich sozial engagieren. Diese Leute kann unsere Obrigkeiten nur gebrauchen, wenn sie sich in deren Taten sonnen können, aber nicht im eigenen Land. Die bekommt man nicht so schnell vor den Fernseher.

Israel und Palästina ist ein Thema, das verfolgt mich schon seit Ende der sechziger Jahre. Meine Tochter war gerade geboren, da beschlossen die Araber, Israel in wenigen Tagen „platt“ zu machen. Das ging schief und die Geschichte ist bekannt. Mit meinem Baby im Arm dachte ich immer wieder an die armen Israelis und all die Toten auf arabischer Seite, an die Mütter. Sie wurden nicht gefragt.

Bei Gründung Israels waren die Juden in der gesamten westlichen Welt nicht hoch angesehen, die Palästinenser haben bei ihren arabischen Schwestern und Brüder ebenfalls einen schlechten Stand.

Meine Meinung, wollte man den Konflikt im Westen wie im Osten wirklich lösen, all die reichen arabischen Ölstaaten zusammen mit dem Westen würden das geregelt kriegen. Wo kommen all die Waffen her. Sie werden sicher nicht im Gazha-Streifen produziert.

Die Menschen beider Staaten werden benutzt, und mit ihnen die Regierungen.

Gedanken zur Zeit

In den Trümmern von Remagen aufgewachsen habe ich mir seit frühester Kindheit Gedanken zum Krieg gemacht, ob von Staatshäuptern oder Industriellen ausgehend, ob der Krieg sich gegen den Menschen richtet oder gegen die Natur. (die letztendlich immer beide betroffen sind) Die Entwicklung der Waffen spricht nicht von Intelligenz sondern von Verblendung und Selbstverliebtheit. Mein Fazit, kein Krieg ohne Religion, Gier, Dummheit, Kurzsichtigkeit, Überheblichkeit. Kein Krieg ohne die Denkweise der Krupps, Thyssen und Quandts.... Auf allen Kontinenten unserer Erde fehlt Geld für Bildung und Nahrung, aber nirgendwo für Waffen. Still und leise wurde während der letzten Fußballweltmeisterschaft die Luftwaffe der Bundeswehr für Milliarden aufgerüstet, vor wenigen Wochen wurden wieder Milliardenbeträge bewilligt. Sind wir bereit wieder zu töten? Leid über die Menschheit zu bringen?

Wo bleibt der Aufschrei des Volkes??

Und gleichzeitig wachsen in unserem reichen Land Kinder in Armut auf, hungern, Bildung bleibt ihnen versagt, kein Geld für Kita und Ganztagsschulen. (Ein gebildetes Volk ist nicht manipulierbar) Die unteren Einkommensgruppen werden von unseren Machthabern immer höher belastet, lässt die Reichen noch reicher werden. Es ist Zeit aufzustehen, aber wer beginnt?

Bildung für Jeden?

Einst wurde die Bildung auch in unserer Republik hoch geschätzt und jeder - JEDER - unabhängig von Herkunft und finanziellem Hintergrund sollte die Möglichkeiten, die unser Staat bietet, auch nutzen können. Da ein gebildetes Volk für die Machtinhaber unbequem ist, schließlich können Gebildete Zusammenhänge erkennen, ist dies längst abgeschafft - die Bildung nur noch für eine elitäre Gruppe vorgesehen.

Und wo sind die Nachahmer?

„Dem Menschen zu dienen, ist die erste Aufgabe unseres Unternehmens.“ Reinhard Mohn prägte und entwickelte die Bertelsmann-Unternehmenskultur, die auf den Grundwerten Partnerschaft, Kreativität, Unternehmergeist und gesellschaftlicher Verantwortung beruht.

Dem Menschen zu dienen, ist die erste Aufgabe unseres Unternehmens.

Reinhard Mohn hat sich selbst nie ausschließlich als Unternehmer verstanden. Bereits 1972 beteiligte Mohn die Mitarbeiter am Unternehmensgewinn, was ihm den Beinamen „Roter Mohn“ eintrug. Dabei darf doch als sicher gelten, dass Mohn politisch linken Ideen gegenüber weitgehend immun war. Vielmehr war der Schritt schlicht Ausdruck Mohns innerster Überzeugung, dass eine partnerschaftliche Führung der richtige Weg sei, ein Unternehmen zu lenken. „Im Mittelpunkt all unserer betrieblichen Überlegungen steht der Mensch“, stellte Mohn in seinem letzten Buch noch einmal klar. „Dem Menschen zu dienen, ist die erste Aufgabe unseres Unternehmens.“ Reinhard Mohn prägte und entwickelte die Bertelsmann-Unternehmenskultur, die auf den Grundwerten Partnerschaft, Kreativität, Unternehmergeist und gesellschaftlicher Verantwortung beruht.

Angst vor der eigenen Unfähigkeit?

Ein Arbeiternehmer musste nach 45 Jahren erfüllten Arbeitslebens zusehen, wie ein amerikanischer Unternehmensberater "seiner" Firma die Macht übernahm.

rücksichtslos mit Menschen umging, auf fachliche Kompetenz bewusst verzichtete, Widerspruch und positive Anregung nicht duldete. Das bedeutete, sie, die Menschen, die sich jahrzehntelang für die Firma eingesetzt hatten, sich mit ihr identifizierten, wurden am Ende gefeuert. Die Vorgehensweise sah immer wieder gleich aus, traf immer die Kreativen, niemals die Kopfnicker und folgte in mehreren Schritten.

1. Schritt:

Man nimmt dem Mitarbeiter die Personalverantwortung für die Gruppe

oder die Abteilung.

2. Schritt:

Man „befördert“ ihn auf eine Stabsstelle, ohne Personalverantwortung,

wo er „wichtige“ Aufgaben, wie z.B. Innovationsmanagement direkt für

einen der oberen Chefs erledigst. So manch einer ist nun noch stolz

darauf so etwas Wichtiges tun zu dürfen.

3. Schritt:

Nach und nach entzieht man ihm eine Aufgabe nach der anderen und gibt

ihm immer verwirrendere dienstliche Anweisungen.

4. Schritt:

Nun entfällt plötzlich die Stabsstelle und man macht ihm das Angebot in einer anderen Abteilung zu arbeiten. Dabei muss man leider über seinen Vertrag reden, da die neuen Aufgaben anders bewertet werden – natürlich niedriger.

5. Schritt:

Schnapp, die Falle ist zu, wenn er nicht bei Schritt 1 schlau genug war sich anderweitig zu bewerben, oder aus welchen Gründen auch immer, Alter, Arbeitsmarktsituation, keine neue Stelle bekommen hat.

Folge: Frustration, innere Kündigung, Verlust von Selbstwertgefühl, sozialer Abstieg.

Hier betrifft es Ingenieure, die über ein enormes Fachwissen verfügen, voller Ideen stecken, dieses Wissen an junge Menschen weiter gegeben haben und weiter geben wollten. Aber nur wenige junge Menschen wurden in den letzten Jahren eingestellt, die alten vorzeitig und wahllos aus dem Unternehmen entlassen.

Wer kann es sich erlauben auf so viel fachliche Kompetenz zu verzichten?

Kann man da nicht den Verdacht bekommen, dass sich amerikanische Unternehmensberater als Vollstrecker des Morgenthauplans sehen?

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Gegen Rechts - Pro Links

Bereitet Schäuble mit seiner angestrebten totalen Überwachung das Vierte Reich vor? Denn wo werden die Nazis von unserem Rechtsstaat an ihrem Tun gehindert?

Aber Musik hörenden junge Leuten, die äusserlich nicht ins System passen, sich Gedanken über den Zustand unserer Republik machen, wird mit allen, auch nicht legalen Mitteln, das Leben erschwert. Dabei braucht jeder Staat die anders Denkenden, wie würden wir uns sonst weiter entwickeln?

Selber war ich 15 Jahre in der Kommunalpolitik aktiv, Willi Brandt und seine Politik hatte mich einst überzeugt, habe bedauernd mein Parteibuch abgegeben, das war schon lange nicht mehr die SPD von Willi Brandt, und mich ins Privatleben zurück gezogen. Denn! Ich sehe, unsere heutigen Machthaber behandeln uns nicht besser als in der Feudalzeit das gemeine Volk behandelt wurde. Werden wir zu anderem gebraucht als Abgaben zu leisten, den Umsatz anzukurbeln, sprich einzukaufen, und alle paar Jahre einmal wählen zu gehen. Mein Fazit, da die Regierenden aller Parteien den Bezug zur Wirklichkeit schon lange verloren haben, fühle ich mich in keiner Partei mehr zuhause. Meine einzige Hoffnung, dass dieser, mein Staat, den Weg zurückfindet in die Menschlichkeit, liegt auf den Linken. Ich bewundere ihren Einsatz. Mir ist vorher kein Fall bekannt geworden, in dem ein Politiker auf einen Posten verzichtet, um die Sache nach vorne zu bringen. Bei den Linken gehört es nach diesen Wahlen fast zum Alltag. Schlimm wie führende Köpfe der Linkspartei bundesweit in der Presse lächerlich gemacht werden.

Nur Führungspersönlichkeiten, die wieder den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Entscheidungen stellen und nicht nur zu ihrem eigenen Wohl und dem der Lobbyisten handeln werden in der Lage sein, uns aus dieser sozialen Kälte zu führen.

Beunruhigend

Mich beunruhigt, dass aus der Finanzkrise im vergangenem Jahrhundert niemand etwas gelernt hat und Schlüsse daraus zog, um das Richtige zu tun. Heute werden Fehler von damals wiederholt.
Da sieht man Dokus im TV, wie bereits vor 4000 Jahren in China ein Volksstamm wissentlich und sehentlich aus Habgier und Umweltzerstörung seinem Untergang entgegen ging und trotzdem nicht bereit war, sich zu ändern. Da frage ich mich, wozu ist Geschichte und Forschung in die Vergangenheit gut, wenn wir nicht wenigstens heute, wo unsere Machtinhaber so klug und überlegen
sind, die richtigen Taten folgen lassen.
Was nützt es unserer Umwelt, wenn wir in Europa den CO2 Ausstoß verringern, das Gesparte aber in China zu Höchstpreisen verkaufen? Das Bedenkliche, durch diesen Handel ist so gut zu verdienen, dass unterbezahlte Fachkräfte dorthin wechseln und an anderer Stelle fehlen.
Solange unsere großen Unternehmen nach China gehen, um dort ohne Umweltauflagen zu produzieren, damit sie hier alles billigst verkaufen können, habe ich keine Hoffnung auf Verbesserung der Situation.

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